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Budapest -ist die
Hauptstadt und zugleich größte Stadt der Republik Ungarn. Mit etwa 1,7 Millionen Einwohnern (Stand 2006)
ist Budapest die achtgrößte Stadt der Europäischen Union. Die Einheitsgemeinde Budapest entstand
1873 durch die Zusammenlegung der zuvor selbständigen Städte Buda,
Pest und Óbuda.
Budapest liegt an der Donau. Budapests Geschichte beginnt um 89 mit der Gründung einer Siedlung mit Festung namens
Aquincum durch die Römer. Über die Donau (etwa bei der heutigen
Elisabethbrücke) entstand ein reger Fährverkehr mit dem gegenüberliegenden Buda. Pest,
das seit 1723 der Sitz der administrativen Verwaltung des Königreiches war, wurde zu einer der am schnellsten wachsenden
Städte des 18. und 19. Jahrhunderts. Einer der Hauptgründe für den Aufschwung Budapests war die Existenz einer
Brücke im Sommer, welche aus aneinander befestigten Booten bestand. Die Kettenbrücke ist die älteste
und bekannteste der neun Brücken über die Donau in Budapest. Während der
ungarischen Revolution 1848 war Budapest einer der Hauptplätze der Unruhen. Nach dem Ende des Krieges folgte 1946 die
Ausrufung der Republik und 1949 die Ausrufung der Volksrepublik Ungarn. Am 23. Oktober 1989 wurde in Budapest die Republik
Ungarn ausgerufen, was wegbereitend für den Zerfall des ganzen Ostblocks werden sollte. Schließlich folgte am 1. Mai
2004 die Mitgliedschaft Ungarns in der EU, was mit großen Feiern im ganzen Land gefeiert wurde.
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